Crashkurs Theorieprüfung: Teil 5

Was du tun kannst, wenn du vor der Theorieprüfung nervös bist...

Du bist nervös? Das hat auch Vorteile!

Ja, richtig gelesen: Nervös vor einer Prüfung zu sein hilft dir tatsächlich beim Bestehen.

 

Ein wenig Aufregung sorgt dafür, dass du voll konzentriert bist und dich von nichts ablenken lässt. Dein Gehirn ist so für die erhöhten Anforderungen in der Prüfung bestens gerüstet.

 

Wenn du umgekehrt  überhaupt nicht aufgeregt wärst, wäre dir die Prüfung ja egal! Und dann würdest du dich weder beim Lernen noch in der Theorieprüfung selbst anstrengen und dein Bestes geben.


Wo ist das Problem? - Wenn aus Nervosität ein Blackout wird!

Zum Problem wird Aufregung erst dann, wenn sie zu stark ist. Das ist dann der Fall wenn sie dein normales Handeln blockiert. Dann sprechen wir von einem Blackout bzw. von Prüfungsangst.

 

Zu hohe Anspannung kann dazu führen, dass du einen Blackout bekommst und dann überhaupt nicht mehr klar denken kannst. Dein Gehirn kann dann nicht mehr das leisten, was es normalerweise drauf hat.

 

Wie du richtig an die Theorieprüfung herangehst

Deshalb ist es ganz wichtig, diese Nervosität so weit zu verringern, dass du nur noch ein wenig aufgeregt bist. Dann hast du beste Chancen, dass du wach und konzentriert bist.  Und damit bist du bereit um die Prüfung meistern zu meistern!

 

 

 

Hier erfährst du 3 Tipps aus meiner Praxis, mit denen du deine starke Aufregung verringern kannst:

 

 

1. Vermeide zu viel Koffein!

Viele Fahrschüler haben den Eindruck, dass sie sich mit viel Koffein am besten konzentrieren können. Vor der Theorieprüfung genehmigen sie sich dann noch einige Tassen Kaffee oder ein paar Dosen Energydrinks. Oder sogar Koffeintabletten!

 

Es stimmt tatsächlich, dass Koffein dich wacher macht. Wenn du allerdings so oder so schon aufgeregt bist, hat Koffein eine sehr negative Wirkung auf deine Leistungsfähigkeit.

 

Koffein führt nämlich dazu, dass dein Herz schneller schlägt, dass dein Körper in einen angeregten Zustand versetzt wird, und dass deine Hände schwitzen können.


 

 

Das Problem dabei: Dein Gehirn merkt, dass sich dein Körper verändert. Es schreibt diese Veränderung jetzt aber nicht dem Koffein zu, sondern der Prüfung. Dein Hirn „denkt“, dass du sehr aufgeregt bist und deshalb typische Symptome von Angst empfindest. Diese Symptome gleichen den Wirkungen von Koffein. Zum Beispiel sind das zittrige Hände oder starkes Schwitzen.

 

Du solltest deshalb nicht mehr als die übliche Tasse Kaffee am Morgen trinken bevor du in die Prüfung gehst. Du kannst mir glauben, dass du in der Theorieprüfung auch ohne Koffein hellwach sein wirst. Du wirst von ganz alleine in dieser besonderen Situation wach und konzentriert sein.

 

Dein Körper ist nämlich dafür gemacht, für solche besonderen Herausforderungen dein gesamtes System hoch zu fahren und für diese speziellen Anforderungen gerüstet zu sein.

 

2. Sorge für genügend Schlaf

Der beste Weg um wacher in der Theorieprüfung zu sein ist fast schon zu einfach: Schlaf dich aus!

 

Anstatt dich mit Energydrinks abzufüllen um wach zu sein, solltest du lieber vor der Prüfung genug schlafen.

 

Hier ist es allerdings wichtig, dass du nicht nur am letzten Tag vor der Prüfung früher ins Bett gehst als normalerweise. Daran gewöhnt sich dein Körper nämlich nicht innerhalb von einem Tag. Du solltest deshalb lieber schon in den letzten Wochen vor der Prüfung eher ein wenig früher ins Bett gehen, damit sich dein Körper an die neuen Einschlafzeiten gewöhnt.

 

Zu empfehlen wären beispielsweise sieben oder besser noch achteinhalb (nicht acht!) Stunden Schlaf. Dann wirst du auf jeden Fall fit für die Theorieprüfung sein.

3. Versuche schlechte Gedanken umzubauen!

 

Was löst Prüfungsangst aus? Es sind negative Gedanken. Sie bringen eine Kettenreaktion in Gang. Diese sorgt dafür, dass du Angst hast und aufgeregt bist. Du kannst dann nicht mehr deine normale Leistung bringen.

 

Beispielsweise ist der Gedanke: „Ich falle sowieso durch“ alles andere als hilfreich. Wenn du solche Gedanken hast, dann ist Prüfungsangst fast schon garantiert.

Besser solltest du deshalb diese Gedanken in hilfreiche Gedanken umbauen. „Ich falle sowieso durch“ könntest du beispielsweise so ersetzen:


„Ich gehe in die Theorieprüfung rein und lass die Fragen auf mich zukommen. Ich weiß, dass der Erfolg nicht garantiert ist. Bei jeder Prüfung gibt es die Möglichkeit, dass man auch nicht besteht. Das ist aber nicht schlimm, dann versuche ich es einfach noch mal. Früher oder später bestehe ich diese Prüfung auf jeden Fall. Das haben schon ganz andere geschafft. Ich gebe einfach mein Bestes. Und dann wird schon alles gut gehen.“

 

Merkst du etwas? Stell dir einmal vor, du hättest die Prüfung und würdest zwischen dem ersten und dem zweiten Gedanken wechseln. Mit hoher Wahrscheinlichkeit wirst du mit dem zweiten Gedanken deutlich ruhiger in die Prüfung gehen können.

 

Mach dir statt negativer Gedanken, die in einer Katastrophe enden, hilfreiche Gedanken! Dann werden sich auch deine Aufregung und die Nervosität deutlich verringern. Und dadurch werden sich umgekehrt deine Chancen, dein Bestes zu geben und die Theorieprüfung sicher zu bestehen deutlich verbessern.

 

Wie du die Theorieprüfung sicher bestehst? – Lass dich jetzt beraten!

Negative Gedanken umzubauen ist eine Kunst für sich. Wie du das genau machst, lernst du in meiner bewährten Telefonberatung für Fahrschüler. Ruf einfach an unter Tel.: 07763 8044252 (Montag - Freitag, 10-18 Uhr) und informiere dich kostenlos und unverbindlich. Ich berate dich gerne persönlich und zeige dir, wie dir meine Beratung dabei hilft die Theorieprüfung zu bestehen.

 

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